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Das Anpflanzen
der Reben
Wie jeder feststellen konnte, waren
in diesem Jahr der späte Winter und der Frühling besonders feucht, was
bestimmte Feldarbeiten verhinderte, besonders das Anpflanzen.

Inzwischen hat sich
das Wetter gebessert und wir haben uns mangels Zeit für die maschinelle
Bepflanzung dieser Parzelle entschieden.
Die Rebenanpflanzung in den A.O.C.-Bereichen (Appellation
d’Origine Contrôlée) unterliegt zahlreichen behördlich angeordneten Pflichten,
wie z. B. einer Meldepflicht für das Entfernen von Reben und für die
Neuanpflanzung.
Außerdem muss man seinem Baumschulgärtner rechtzeitig
bekannt geben, welche Rebsorten und porte-greffe
man benötigt. Rechtzeitig bedeutet hier: im Frühling des der Neubepflanzung
vorangehenen Jahres.
Bei der maschinellen Bepflanzung bewegt sich der
Traktor entlang eines laservermessenen Korridors, der durch kleine Pfähle
am oberen und unteren Rand der Parzelle abgesteckt wird. Die verschiedenen
Hydraulikaggregate des Traktors kompensieren die Neigung und Unregelmäßigkeiten
des Geländes und erlauben so eine Bepflanzung entlang einer geraden Linie.
Diese Arbeiten vergeben wir an einen Fremdbetrieb, da eine Anschaffung
der nötigen Maschinen zu kostspielig wäre.

Der Traktor positioniert sich am Ausgangspunkt
der Linie. Die Hydraulik stellt sich entsprechend der unteren Markierung
der Parzelle ein.

Während eine Person den Traktor steuert,
versorgt die zweite die Aufnahmearme der Maschine mit Setzlingen.

Der Setzling wird in den Aufnahmearm gesteckt,
der ihn zum gewünschten Bepflanzungspunkt transportiert.

Hier wird er auf der Innenseite des Pflugschars
eingesetzt und danach von jeder Seite auf Höhe der Wurzeln angedrückt.

Die Ausrichtung der Reben muss sowohl
in Bepflanzungsrichtung...

...als auch senkrecht dazu erfolgen.
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