Das Anpflanzen der Reben

Wie jeder feststellen konnte, waren in diesem Jahr der späte Winter und der Frühling besonders feucht, was bestimmte Feldarbeiten verhinderte, besonders das Anpflanzen.

Inzwischen hat sich das Wetter gebessert und wir haben uns mangels Zeit für die maschinelle Bepflanzung dieser Parzelle entschieden.

Die Rebenanpflanzung in den A.O.C.-Bereichen (Appellation d’Origine Contrôlée) unterliegt zahlreichen behördlich angeordneten Pflichten, wie z. B. einer Meldepflicht für das Entfernen von Reben und für die Neuanpflanzung.

Außerdem muss man seinem Baumschulgärtner rechtzeitig bekannt geben, welche Rebsorten und porte-greffe man benötigt. Rechtzeitig bedeutet hier: im Frühling des der Neubepflanzung vorangehenen Jahres.

Bei der maschinellen Bepflanzung bewegt sich der Traktor entlang eines laservermessenen Korridors, der durch kleine Pfähle am oberen und unteren Rand der Parzelle abgesteckt wird. Die verschiedenen Hydraulikaggregate des Traktors kompensieren die Neigung und Unregelmäßigkeiten des Geländes und erlauben so eine Bepflanzung entlang einer geraden Linie. Diese Arbeiten vergeben wir an einen Fremdbetrieb, da eine Anschaffung der nötigen Maschinen zu kostspielig wäre.

Der Traktor positioniert sich am Ausgangspunkt der Linie. Die Hydraulik stellt sich entsprechend der unteren Markierung der Parzelle ein.

Während eine Person den Traktor steuert, versorgt die zweite die Aufnahmearme der Maschine mit Setzlingen.

Der Setzling wird in den Aufnahmearm gesteckt, der ihn zum gewünschten Bepflanzungspunkt transportiert.

Hier wird er auf der Innenseite des Pflugschars eingesetzt und danach von jeder Seite auf Höhe der Wurzeln angedrückt.

Die Ausrichtung der Reben muss sowohl in Bepflanzungsrichtung...

...als auch senkrecht dazu erfolgen.

Domaine Muller-Koeberlé, Viticulteur - 22, route du Vin - 68590 ST-HIPPOLYTE - France
Accueil l Conditions générales de vente l © Création Prospectiv l Daneel.fr