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Die Erziehung der Reben
Während
der gesamten Sommerzeit ist eine der Hauptarbeiten des Winzers die Erziehung,
sprich das Ausrichten und Festbinden der Reben, wir nennen das „le palissage".

Diese beiden Fäden – voneinander getrennt
während des Wachsens – werden miteinander verdrillt und in Haken gesteckt
und umschließen dann die Triebe (Weinranken).

Der rot gezeichnete Faden besteht aus
zwei verdrillten Fäden.
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Geöffneter
Haken |
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Geschlossener
Haken |
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Bei jeder zweiten Rebe sind die Pfähle
mit Haken versehen. |

Mit Klammern befestigte Nylonfäden Mit Haken befestigte Nylonfäden
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vorher
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nachher
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vorher
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nachher
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Die
„palissage" beinhaltet auch das Entfernen von untenliegenden Trieben.
Dies lüftet den Stamm und verhindert eine Beeinträchtigung durch unnütze
Ranken.
Eine
andere Arbeit der „palissage" ist das Entfernen von „Doppelaugen", so
wie sie auf dem Foto zu erkennen sind.

Dieser Schnitt des zweiten Auges erlaubt
eine bessere Belüftung der Pflanze, sowie die Wahl des besten Triebes
je nach seiner Orientierung. Dieses Vorgehen ist nur bei jungen, energischen
Reben notwendig. Die anderen entwickeln keine „Doppelaugen".
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