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Der
Hagel

Unvorhersehbar und verwüstend, greift der
Hagel blind und ohne Rücksicht jede Vegetation an, die ihm im Weg steht.
Am Nachmittag des 7. Juli 2000 befreiten sich in einer nicht enden wollenden
viertel Stunde schwarze Wolken von ihrer zerstörerischen Ladung.
Die verursachten Schäden sind erst ein bis zwei Tage später in ihrem
vollem Ausmaß sichtbar. Die folgenden Fotos vermitteln einen Eindruck
davon.
Einschlag im Ast; Einschlag in der Beere; Einschlag im Blatt; aufgeplatzte,
ausgetrocknete Beere; beginnende Fäulnis.
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Dieses Foto zeigt die verschiedenen, durch
Hagel verursachten Schäden.
-Die Einschläge in den Blättern sind am ungefährlichsten. Sie erzeugen
für die Pflanze Stress, was aber in der folgenden Zeit durch neue Blätter
kompensiert wird.
-Die Einschläge in die Beeren unterteilen sich in zwei Arten:
-Die Beere platzt auf und trocknet aus (bei Regen, wie es in diesem Beispiel
der Fall ist, werden die Beeren zu Herden von Schimmelpilzen)
-Die Beere ist angegriffen aber wächst weiter (einige Kerne können an
der Oberfläche auftauchen, die Beeren wachsen mit Missbildungen, manche
Stellen reifen verspätet und die Beeren sind sehr viel anfälliger für
Fäulnis).
Die Einschläge in die Äste sind am schlimmsten.
Die Ernte des folgenden Jahres kann dadurch geringer ausfallen (was oft
der Fall ist).
Der betroffene Zweig ist weniger biegsam und bricht. Außerdem beeinträchtigen
die durch die Einschläge verletzten Punkte die Zirkulation des Safts.
Von diesem berühmten 7. Juli an bis Anfang August haben sich die betroffenen
Reben wegen des Stress’ nicht weiterentwickelt.
Verstört und verkleinert haben sie langsam ihre Wunden geheilt, um sich
etwa ab Mitte August intensiv um ihre Früchte zu kümmern.
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