Die Granitböden

Granit und Gneis sind Eruptiv- oder Magmagesteine, die sich vorwiegend aus Quarzkristallen, Feldspat und Glimmer zusammensetzen. Diese Kristalle kann man mit bloßem Auge erkennen. Obwohl sie als harte Gesteine bekannt sind, bilden sie leicht Risse und zersetzen sich zu einem groben Sand, der als „arène granitique“ bezeichnet wird. In diesem Sand kann man die Quarzkörner gut erkennen. Die Fruchtbarkeit des Bodens hängt von der Vielfalt der anderen Mineralien ab. Der schwarze Glimmer liefert Eisen und Magnesium, der Feldspat zersetzt sich zu Ton. Diese Tonerde kann Wasser und Mineralsalze speichern. Der „arène granitique“ lässt an den Hängen der Vogesen einen Boden entstehen, der dünn und oberflächlich arm an organischem Material ist.
Das Gebiet liefert besonders im unteren Hangbereich eine gute Versorgung mit Mineralien, aber es kann zu Problemen durch Trockenheit kommen, weil die Böden Niederschlagswasser nicht gut speichern können.
Der Wein, der hier gedeiht, ist eher blumig als fruchtig. Elegant mit großer Feinheit und guten Säureeigenschaften, liefern die Böden einen Wein von großer Frische, der schon in jungen Jahren sehr ausdrucksstark ist. Der Riesling zeigt es.

 

Domaine Muller-Koeberlé, Viticulteur - 22, route du Vin - 68590 ST-HIPPOLYTE - France
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